AnprechpartnerInnen
85 ehrenamtliche MitarbeiterInnen versehen in 4 Schichten
täglich den Telefondienst. Sie wurden nach einem Auswahlverfahren in einer
einjährigen Grundausbildung auf ihren Dienst vorbereitet. In
Supervisionsgruppen und Fortbildungen werden sie durch qualifizierte
Fachkräfte in ihrem Dienst begleitet und unterstützt.
Anonymität und Schweigepflicht
Alle eingehenden Gespräche werden absolut vertraulich
behandelt. Anrufende können anonym bleiben, sie brauchen ihren Namen nicht
zu nennen. Die TelefonseelsorgerInnen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet
und stehen selbst unter dem Schutz der Anonymität.
Ziele
Ohne lange Wartezeiten kann jede/ jeder Ratsuchende sich
in persönlichen Fragen, Krisen und ausweglosen Situationen an die
TelefonSeelsorge wenden. Die Kontaktschwelle ist durch das Telefon oder im
Chat sehr niedrig. Das Angebot besteht im Zuhören und im Klären, im
Ermutigen und Ertragen, im Hinführen zu eigener Entscheidung und im Hinweis
auf geeignete Fachleute.
Die Telefonseelsorge ist ein Ausdruck der seelsorgerlichen Verantwortung der
christlichen Kirchen für die Menschen unserer Zeit.
Interessenten
Menschen ab 25 Jahren, die sich fähig und
bereit fühlen, ehrenamtlich in der Telefonseelsorge mitzuarbeiten, melden
sich in der Geschäftsstelle unter der Rufnummer: 04745-6029. Für eine
Bewerbung können Sie auch unseren
Bewerbungsbogen ausdrucken und einschicken.
BewerberInnen
Nach einem Vorgespräch werden die Interessenten zu einem
Bewerberwochenende eingeladen. Dort wird mit ihnen so wie später in der
Ausbildung gearbeitet. Die Interessenten können dann entscheiden, ob diese
Art der Arbeit ihnen liegt und die MentorInnen entscheiden, ob sie die
BewerberInnen in die Ausbildung aufnehmen können.
Ausbildung
Die Ausbildung dauert 2 Jahre. In der einjährigen
Grundausbildung üben die TeilnehmerInnen hilfreiche Gesprächsführung,
befassen sich mit Themen, die ihnen in der TelefonSeelsorge immer wieder
begegnen werden und lernen sich selbst durch den intensiven Gruppenprozess
besser kennen. Nach der Grundausbildung wird der Dienst am Telefon
aufgenommen. Im 2. Jahr der Ausbildung werden Ausbildungsinhalte vertieft
und anhand der Praxis reflektiert.
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Supervision
Alle ehrenamtlichen TelefonSeelsorgerInnen sind Mitglied
in einer der 8 Supervisionsgruppen. Hier wird unter fachlicher Leitung einer
Supervisorin oder eines Supervisors immer wieder das eigene Verhalten am
Telefon reflektiert, es werden Erfahrungen ausgetauscht und Schwierigkeiten
bearbeitet.

Fortbildung
Mehrmals im Jahr finden für die TelefonSeelsorgerInnen
Fortbildungen statt, um sie selbst und ihre Seelsorgekompetenz zu stärken.
Träger
Die TelefonSeelsorge Elbe-Weser ist eine Einrichtung der
Ev. Kirche im Sprengel Stade. Die Kirchenkreise Bremerhaven, Cuxhaven, Land
Hadeln, Wesermünde-Nord und Wesermünde-Süd haben die Trägerschaft
übernommen. Geschäftsführend ist der Kirchenkreis Wesermünde-Nord.
Zuschussgeber
Zur Finanzierung tragen außerdem bei:
• die Ev. Lutherische Landeskirche Hannovers
• der Landkreis Cuxhaven
• der Sprengel Stade
• die Kirchenkreise Bremervörde, Buxtehude, Stade, Rotenburg,
Osterholz-Scharmbeck und Verden
• die Ev. Reformierte Kirche
• der Landkreis Rotenburg
• der Förderverein für die Telefonseelsorge Elbe-Weser e.V.
Spenden
Zusätzlich ist die TelefonSeelsorge Elbe-Weser in
zunehmendem Maße auf Spenden einzelner Menschen und von Einrichtungen
angewiesen. Dabei handelt es sich sowohl um Sach- wie auch um Geldspenden.
Neben diversen Einzelspendern und Kollekten vieler Kirchengemeinden haben
auch gemeindliche Gruppen zur finanziellen Unterstützung beigetragen. Wir
danken allen Spendern und Zuschussgebern für ihren Beitrag zu Erhaltung der
Telefon-Seelsorge Elbe-Weser.
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